Laserbehandlungen

Carbon-Peeling für ein ebenmäßigeres Hautbild

Beim Carbon-Peeling wird eine dünne kohlenstoffhaltige Lotion auf die gereinigte Haut aufgetragen und anschließend mit einem geeigneten Laser behandelt. Das Verfahren wird vor allem bei öliger Haut, sichtbar vergrößerten Poren und leichten Unregelmäßigkeiten angeboten. Es kann das Hautbild vorübergehend frischer oder gleichmäßiger erscheinen lassen; die wissenschaftliche Datenlage ist im Vergleich zu etablierten Aknebehandlungen begrenzt.

Carbon-Peeling mit Kohlenstoffmaske, Schutzbrille und Laserhandstück

Eignung und Hautanalyse

Vor der Behandlung werden Hauttyp, Behandlungsziel, Aknegrad, aktuelle Hautpflege, Medikamente und frühere Laserbehandlungen besprochen. Aktive Infektionen, offene oder stark entzündete Haut und Sonnenbrand sprechen gegen eine sofortige Anwendung. Unklare Pigmentveränderungen werden nicht kosmetisch überlasert, sondern zunächst dermatologisch abgeklärt. Bei behandlungsbedürftiger Akne wird ein medizinischer Gesamtplan besprochen.

Ablauf der Behandlung

Nach der Reinigung wird die Carbon-Lotion dünn aufgetragen und darf einwirken beziehungsweise trocknen. Anschließend wird sie mit einem dafür geeigneten Laser in kontrollierten Durchgängen behandelt. Laserschutz für Augen und Personal ist erforderlich; Parameter und Anzahl der Durchgänge richten sich nach Gerät, Hauttyp und Areal.

Nachsorge und Lichtschutz

Vorübergehende Rötung, Wärmegefühl, Empfindlichkeit oder Trockenheit sind möglich. Die Haut wird zunächst mild gereinigt und nach individueller Empfehlung gepflegt. Peelings, Säuren, Retinoide, intensive Hitze und starke UV-Exposition sollten pausiert werden; breitbandiger SPF 50+ schützt vor zusätzlichen Pigmentverschiebungen. Blasen oder anhaltende Beschwerden erfordern eine ärztliche Kontrolle.

Ergebnisse, Evidenz und Risiken

Die veröffentlichten Daten stammen überwiegend aus kleinen Beobachtungsstudien und belegen weder einen dauerhaften Effekt noch eine Überlegenheit gegenüber etablierten Therapien. Die sichtbare Veränderung von Poren, Talgigkeit, Akne oder Pigmentunregelmäßigkeiten ist individuell und kann mehrere Sitzungen erfordern. Mögliche Risiken sind Rötung, Schmerz, Pigmentverschiebung, Blasen, Verbrennung, Infektion und Narben. Ein bestimmter „Glow“ oder eine dauerhafte Porenverkleinerung kann nicht zugesichert werden.

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