Laserbehandlung bei Pigmentflecken
Pigmentflecken wie Alters- und Sonnenflecken zeigen sich häufig an sonnenexponierten Hautarealen. Nicht jede pigmentierte Hautveränderung ist für eine Laserbehandlung geeignet. Entscheidend sind Art und Ausprägung der Pigmentierung, Hauttyp und individueller Befund. In der Beratung werden Behandlungsoptionen, realistische Erwartungen und ein persönlicher Plan besprochen.

Eignung und Abklärung
Im Beratungsgespräch werden Aussehen und Verlauf der Pigmentierung, Hauttyp, aktuelle Sonnenexposition, Medikamente und relevante Vorerkrankungen berücksichtigt. Neu aufgetretene, sich verändernde, unregelmäßige oder anderweitig unklare pigmentierte Hautveränderungen müssen vor einer kosmetischen Laserbehandlung fachärztlich dermatologisch abgeklärt werden. Bis zur eindeutigen Abklärung sollte keine Laserbehandlung erfolgen.
Ablauf der Behandlung
Bei geeigneten oberflächlichen Pigmentflecken werden die Behandlungsparameter an Hauttyp, Areal und Befund angepasst. Kurze Laserimpulse richten sich gezielt auf das Pigment in der Haut. Behandlungsdauer und Zahl der Sitzungen richten sich nach Größe des Areals sowie Anzahl und Beschaffenheit der Flecken.
Nachsorge und Lichtschutz
Vorübergehende Rötung, Empfindlichkeit, Dunkelfärbung oder feine Krusten sind möglich. Krusten sollten nicht gelöst und die individuellen Pflegehinweise befolgt werden. Intensive UV-Exposition und Solarium sollten etwa vier Wochen vor und nach der Behandlung vermieden werden; das behandelte Areal sollte konsequent mit Kleidung und breitbandigem Lichtschutzfaktor 50+ geschützt werden.
Ergebnisse und mögliche Risiken
Wie stark sich die Pigmentierung aufhellt und wie viele Sitzungen sinnvoll sind, ist individuell. Mögliche Risiken sind hellere oder dunklere Pigmentverschiebungen, anhaltende Rötung und selten Narben.

